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| Zungenwürmer (Pentastomiden) | ||
| (erstellt am: 29.03.2010 - letzte Änderung:29.03.2010 - aufgerufen: 628 Mal) | ||
| Pentastomiden gehören, wie zum Beispiel auch Zecken, zu den Arthropoden, sind also keine wirklichen Würmer. Die meisten Pentastomiden haben einen indirekten Entwicklungszyklus, brauchen also einen Zwischenwirt für die Weiterentwicklung. Die erwachsenen Pentastomiden sitzen im Atmungstrakt von Reptilien, vor allem in der Lunge. Die noch nicht geschlechtsreifen Nymphen, wandern durch die Darmwand quer durch den Körper und die inneren Organe bis in die Lungen. Es kommt häufig vor, dass das Wirtstier ohne Probleme mit den Pentastomiden leben kann. Oft weiß der Besitzer gar nicht, dass sein Tier von Pentastomiden befallen ist. Wenn dann aber Krankheitssymptome auftreten, können diese gravierend sein. Mit den hakenförmigen Mundwerkzeugen am Kopf verletzen die Zungenwürmer das Lungengewebe, das dann vernarbt. Dadurch wird die Lunge nicht nur weniger dehnbar, sondern der Gasaustausch wird auch noch beeinträchtigt, das heißt, es wird weniger Sauerstoff aufgenommen und weniger Kohlendioxid abgegeben. Dies wirkt sich schädigend auf alle anderen Organe aus. Außerdem wird die Lunge anfälliger für Infektionen wie Lungenentzündung. Die Atmung kann außerdem noch mechanisch behindert sein, wenn die Pentastomiden die Atemwege verlegen. In seltenen Fällen können sich die Pentastomiden durch den Reptilienkörper bis nach außen bohren. Pentastomiden sind Zoonoseerreger, können also auf den Menschen übergehen. | ||
| Ziliaten (v.a. Balantidium) | ||
