Kokzidien gehören zu den Protozoen (Einzellern), die normalerweise im Darm der Reptilien parasitieren. Die meisten Kokzidien haben einen direkten Entwicklungszyklus, das Reptil steckt sich also ständig über seinen eigenen Kot erneut an. Dadurch kann ein milder Befall rasch zu einem sehr starken Befall werden. Kokzidien schädigen die Darmschleimhaut, was zu blutigen Durchfällen und Abmagerung führen kann. Besonders Jungtiere sterben häufig an den Folgen eines schweren Kokzidienbefalls (Kokzidiose). Hoher Flüssigkeits- und Blutverlust verursachen eine Minderdurchblutung der Organe. Nierenversagen kann eine Folge davon sein. Kokzidien gelten als Zoonoseerreger, also als auf den Menschen übertragbar.
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